Gerade wenn man zum ersten mal mit einer Programmiersprache arbeitet, sind einem die meisten Begriffe unbekannt. Daher habe ich hier einen Glossar mit Erklärungen der wichtigsten Begriffe erstellt. Dieser wird natürlich im laufe der Zeit noch erweitert. Zudem sind hier auch einige Begriffe zu finden die eher dem IT Bereich zuzuordnen sind.
Aktuell 34 Begriffe
Zuletzt geändert am: 24. September 2011 um 18:59
Algorithmus
Algorithmen sind eines der zentralen Themen der Informatik und Mathematik. Sie sind Gegenstand einiger Spezialgebiete der Theoretischen Informatik, der Komplexitätstheorie und der Berechenbarkeitstheorie. In Form von Computerprogrammen und elektronischen Schaltkreisen steuern sie Computer und andere Maschinen.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange: Ein 7-Bit-Code für alphanumerische und einige Steuerzeichen.
AWT
ein Paket von Java-Klassen für Graphische User-Interfaces, die zur Laufzeit vom lokal installierten System sichtbar gemacht werden. Der Name bedeutet übersetzt abstrakter Werkzeugsatz für die Arbeit mit Fenstern.
Bit, Byte
Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1024 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1024 Kilobyte sind ein Megabyte.
boolean
Datentyp für logische Werte (true oder false)
char
Datentyp für einzelne Zeichen, vom englischen Wort character für Zeichen.
Compiler
Ein Compiler (auch Übersetzer oder Kompilierer genannt) ist ein Computerprogramm, das ein in einer Quellsprache geschriebenes Programm – genannt Quellprogramm – in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache (Zielprogramm) umwandelt. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes in Assemblersprache, Bytecode oder Maschinensprache. Das Übersetzen eines Quellprogramms in ein Zielprogramm durch einen Compiler wird auch als Kompilierung bezeichnet.
Debugger
Ein Debugger (von engl. bug im Sinne von Programmfehler) ist ein Werkzeug zum Diagnostizieren und Auffinden von Fehlern in Computersystemen, dabei vor allem in Programmen, aber auch in der für die Ausführung benötigten Hardware.
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float
Datentyp für Kommazahlen mit geringer Genauigkeit (halb so genau wie double); vom englischen Wort floating point für Fließkomma.
For-Schleife
Eine For-Schleife ist eine Kontrollstruktur, mit der man eine Gruppe von Anweisungen (Block) mit einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen ausführen kann.
Garbage-Collector
ein Programmteil, der den von Objekten nicht mehr benötigten Speicherbereich für neue Objekte frei macht. Der Name kommt vom englischen Wort für Müllsammler.
Hashtabelle
In der Informatik bezeichnet man eine spezielle Indexstruktur als Hashtabelle (englisch hash table oder hash map) bzw. Streuwerttabelle. Hashtabellen eignen sich vor allem dazu, Datenelemente in einer großen Datenmenge aufzufinden.
Hexadezimalsystem
Im Hexadezimalsystem (lat.-griech. Mischwort) werden Zahlen in einem Stellenwertsystem zur Basis 16 dargestellt.
Interpreter
Ein Interpreter ist ein Computerprogramm, das einen Programm-Quellcode im Gegensatz zu Assemblern oder Compilern nicht in eine auf dem System direkt ausführbare Datei umwandelt, sondern den Quellcode einliest, analysiert und ausführt. Die Analyse des Quellcodes erfolgt also zur Laufzeit des Programms.
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Konstruktor
ein Programmteil, der ein Objekt erzeugt, also einen Speicherbereich für ein Objekt bereitstellt und die Datenfelder des Objekts auf ihre Anfangswerte setzt. Der Name kommt vom englischen Wort constructor für Baumeister.
long
Datentyp für besonders große ganze Zahlen, vom englischen Wort für lang.
Methode
ein Programmteil, der eine Aktion beschreibt, die von einem Objekt oder mit einem Objekt ausgeführt werden kann; in manchen Programmiersprachen auch als Unterprogramm, Subroutine, Prozedur oder Funktion bezeichnet.
Nightly Build
Unter Nightly Build, Nightly Snapshot oder kurz Nightly versteht man in der Softwareentwicklung einen Versionsstand eines Projektes, der in der Regel nachts automatisch generiert und kompiliert wird. Dadurch wird sichergestellt, dass sich der Quelltext auf der jeweiligen Zielplattform fehlerfrei übersetzen lässt. Außerdem werden in der Regel automatische Testläufe durchgeführt, um bei hinreichend guten Tests testgetrieben zu arbeiten.
Oktett
Ein Oktett (englisch octet) ist in der Informatik und Digitaltechnik die Bezeichnung für eine geordnete Zusammenstellung (ein Tupel) von 8 Bit.
OOA
die Überlegung, aus welchen Objekten und Klassen eine Aufgabenstellung besteht, und welche Eigenschaften und Aktionen diese Objekte haben, vorerst noch unabhängig von der verwendeten Programmiersprache.
OOP
Die objektorientierte Programmierung (kurz OOP) ist ein auf dem Konzept der Objektorientierung basierendes Programmierparadigma. Die Grundidee dabei ist, Daten und Funktionen, die auf diese Daten angewandt werden können, möglichst eng in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen und nach außen hin zu kapseln, so dass Methoden fremder Objekte diese Daten nicht versehentlich manipulieren können.
OpenGL
OpenGL (Open Graphics Library) ist eine Spezifikation für eine plattform- und programmiersprachenunabhängige Programmierschnittstelle zur Entwicklung von 2D- und 3D-Computergrafik.
Polymorphismus
die Definition einer Methode in einer Unterklasse, die für Objekte dieses Typs die von der Oberklasse geerbte Methode ersetzt. Dies wird auch als Polymorphismus bezeichnet, vom griechischen Wort für viele Gestalten.
Präprozessor
Ein Präprozessor ist ein Computerprogramm, das Eingabedaten vorbereitet und zur weiteren Bearbeitung an ein anderes Programm weitergibt. Der Präprozessor wird häufig von Compilern oder Interpretern dazu verwendet einen Eingabetext zu konvertieren und das Ergebnis im eigentlichen Programm weiter zu verarbeiten.
Quelltext
Unter dem Begriff Quelltext, auch Quellcode (englisch source code) oder unscharf Programmcode genannt, wird in der Informatik der für Menschen lesbare, in einer Programmiersprache geschriebene Text eines Computerprogrammes verstanden.
Relationale Datenbank
eine Datenbank, bei der die Informationen in Form von Relationen gespeichert sind, d.h. in Form von Tabellen und von Beziehungen zwischen Tabellen.
Socket
Ein Socket (abgel. von engl. Sockel oder Steckverbindung) ist ein Software-Modul, mit dessen Hilfe sich ein Computerprogramm mit einem Rechnernetz verbinden und mit anderen Computern Daten austauschen kann.
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet-Protocol – technisches Übertragungsprotokoll des Internet.
Threads
Ein Thread (auch: Aktivitätsträger oder leichtgewichtiger Prozess) bezeichnet in der Informatik einen Ausführungsstrang oder eine Ausführungsreihenfolge in der Abarbeitung eines Programms. Ein Thread ist Teil eines Prozesses.
Tupel
Ein Tupel (Suffix von lat. quintuplus ‚fünffach‘, septuplus ‚siebenfach‘, centuplus ‚hundertfach‘ etc.) ist eine endliche Liste, in der, wenn sie nicht leer ist, hintereinander Angaben nicht notwendigerweise voneinander verschiedener mathematischer Objekte stehen. Ist n die Länge der Liste, dann spricht man von einem n-Tupel; 2-Tupel nennt man auch geordnete Paare, 3-Tupel Tripel und 4-Tupel Quadrupel.
Unterklasse
eine Klasse, die einen Spezialfall einer Oberklasse beschreibt und alle Eigenschaften und Methoden von der Oberklasse erbt (Vererbung).
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WPF
Windows Presentation Foundation (kurz WPF), auch bekannt unter dem Codenamen Avalon, ist ein Grafik-Framework und Teil des .NET Frameworks von Microsoft, das mit Windows Vista und Windows 7 ausgeliefert wird, sich aber auf Windows XP und Server 2003 nachinstallieren lässt. WPF stellt ein umfangreiches Modell für den Programmierer bereit. Dabei werden die Präsentation und die Geschäftslogik getrennt, dies wird vor allem durch die Auszeichnungssprache XAML (basierend auf XML) unterstützt. XAML beschreibt Oberflächen-Hierarchien deklarativ als XML-Code. WPF-Anwendungen können sowohl Desktop- als auch Web-Anwendungen sein und benutzen, wenn möglich, auch Hardwarebeschleunigung
XML
Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.
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Zeiger
Mit Zeiger (auch engl. Pointer) wird in der Informatik ein spezieller Wert bezeichnet, dessen Bedeutung eine Speicheradresse ist. An dieser Adresse können entweder Daten, wie Variablen oder Objekte, aber auch Programmcode, stehen. Durch Dereferenzierung des Zeigers ist es möglich, auf die Daten oder den Code zuzugreifen.